Grundstücksrecht

Die Herstellung der Einheit Deutschlands erforderte im Beitrittsgebiet die Wiedereinführung des Sachen- und Grundbuchrechts. Die Besonderheiten des Beitrittsgebietes verlangten vielerlei Ausnahmen und Anpassungsregelungen. Beispielhaft seien hier nur die Regelungen der Sachenrechtsbereinigung und der Schuldrechtsanpassung genannt. Ungelöste Eigen­tumsverhältnisse und vermögensrechtliche Rückübertragungsansprüche erschweren die Verfügung über Immobilien ganz erheblich.

Die "Wiedergeburt" des privaten Eigentums am Grund und Boden führt oftmals zu sehr emo­tional geführten Auseinandersetzungen um Wege- und Leitungsrechte. Nachbarschaftsstreitigkeiten entflammen und bedürfen einer vernünftigen Klärung. Grunddienstbarkeiten müs­sen geduldet und Nutzungsentgeltansprüche durchgesetzt werden. Oft liegen die Vorstellungen der Parteien sehr weit auseinander und der Gesetzgeber bietet für die konkrete Kon­fliktlösung oftmals nur eine Orientierung an. Nicht immer ist der Gang zum Gericht eine ver­nünftige, ökonomisch vertretbare Alternative. Gerade auf diesem Gebiet ist der Beratungs- und Klärungs­bedarf sehr hoch - auch noch fast zwei Jahrzehnte nach der Wende.

Wir beantworten und bearbeiten Ihre Fragen in Grundstücksangelegenheiten.

› Grundstückskaufverträge und Grundstücksrechte › Grundbuchrecht › Nachbarrecht einschließlich Wege- und Leitungsrechte › Restitutionsverfahren, Vermögenszuordnung › Sachen- und Schuldrechtsbereinigung › Grunddienstbarkeiten und Nutzungsentgelt

Grundstücksrechtliche Problemstellungen bearbeiten vorwiegend:

Rechtsanwältin Ursel Grimm Rechtsanwalt Falk Schüttig